Karriere & Kommunikation: Lovelybooks

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

mit Lesern und Kollegen auf Augenhöhe online zu kommunizieren, die eigenen Lesefrüchte und Bücher vorzustellen und sich an Diskussionen über Literatur zu beteiligen ist eine ausgezeichnete Idee. Man lernt dabei und macht Werbung nicht nur für die selbstverfassten Werke. Dafür gibt es Literaturforen im Web. Sehr bekannt und beliebt ist http://www.lovelybooks.de.

Angemeldet habe ich mich im Juni 2015, nachdem mein erstes Buch, Orca: Zeit der Schatten, herausgekommen war. Ich wollte mich auch als Autorin anmelden, hatte auch die erforderliche Mail an die Moderation geschickt. Und bekam die folgende Antwort: …“Wir nehmen in das Autorenprogramm im Moment nur Autoren auf, die für ihre Buchveröffentlichung weder etwas bezahlen mussten (sowohl einmalige finanzielle Zuzahlungen, als auch Druckkostenzuschüsse oder Mindestabnahmen fallen darunter) noch im Selfpublishing veröffentlichen. Im Interesse unserer Leser sollen auch gewisse Mindestanforderungen an die Bücher gesichert werden; So ist es wichtig, dass z. B. ein Lektorat in Anspruch genommen wurde, welches der Verlag finanziert. Leider können die Leser und wir vom Team dies nicht für jedes einzelne Buch prüfen. Die einzige Gewährleistung, die uns zur Verfügung steht, ist die Prüfung durch einen namhaften Publikumsverlag. Dort erhält das Buch garantiert ein Lektorat und die Veröffentlichung in einem solchen Verlag zeigt auch, dass das Buch mehrere Mitarbeiter des Verlags so überzeugt hat, dass man dort bereit war, einen Vorschuss an den Autor zu zahlen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Bücher, die nicht in einem solchen Verlag veröffentlicht wurden, nicht auch sehr gut sein können. Wir haben nur leider nicht die Möglichkeit, dies für jedes einzelne Buch zu prüfen und verlassen uns deshalb auf die Veröffentlichungen in einem wie eben beschriebenen Verlag.

Wir suchen jedoch laufend nach weiteren Möglichkeiten, um auch Autoren aufnehmen zu können, die nicht in einem klassischen Verlag veröffentlichen. Derzeit besteht eine Kooperation mit neobooks.com und Books on Demand. Autoren, die bei neobooks.com und BOD veröffentlichen und die bereits in einem relevanten Umfang ihre Bücher verkaufen, bekommen auf Wunsch automatisch den Autoren-Status bei LovelyBooks. An weiteren Kooperationen mit Selfpublishing-Plattformen arbeiten wir.

Wir bitten Sie daher um Verständnis. Mit Ihrem normalen Mitgliedsprofil können Sie aber ebenfalls alle Möglichkeiten bei LovelyBooks nutzen, um Ihre Bücher zu bewerben – etwa das Starten einer eigenen Leserunde zu Ihrem Buch. Gerne kann ich auch auf der automatisch erstellten Autorenseite ein Autorenfoto und eine Vita hochladen, wenn Sie mir diese zusenden.

Ich hatte diese „Abfuhr“ und Lovelybooks überhaupt vergessen, bis ich am Donnerstag folgenden Artikel, in dem auch diese Standardantwort auf Anfragen von Autoren, deren Bücher nicht genau dem Konzept entsprechen, stammt:

https://ulrics1.wordpress.com/2014/12/08/lovely-books-diskriminiert-selfpublisher/. Wieder an diese Episode erinnert, kamen mir auch die Gedanken und Fragen wieder in den Sinn, die ich vor einem Jahr hatte. So fragte ich mich damals, was denn ein „relevanter Umfang“ bezogen auf Buchverkäufe ist. Ich erinnerte mich, dass ich seiner Zeit mit den Eingabeformularen nicht zurecht gekommen war. So war es mir nicht gelungen, eine Leserunde zu starten. Dann habe ich gestern gelesen, dass Selfpublisher, die dem Konzept von Lovelybooks nicht entsprechen, eine andere Kennzeichnung bei ihrem Profil haben. Bei ihrem Profil befindet sich ein Kästchen. Dagegen erhalten Autoren, die bei einem Publikumsverlag, Bod oder http://www.neobooks.com veröffentlichen, eine Feder.

Ich dachte gestern Nachmittag: „Du kannst es ja noch einmal versuchen!“ Das Ergebnis war enttäuschend. Und ich denke darüber nach, ob ich eine Mail an die Redaktion schreiben soll, um auf das Thema Barrierefreiheit hinzuweisen. Gern hätte ich eine Leserunde zumindest für eines meiner Bücher angeboten. Denn ich bin nicht so kleinlich, dass ich die Möglichkeiten, die mir immerhin offen stehe, nicht nutze, obwohl es ja ein „unangenehmes Geschmäckle“ hat, dass es eine „Zweiklassengesellschaft“ von Autoren in der Gemeinschaft von Lovelybooks gibt.

Mir persönlich sind Rezensionen, Buchverlosungen und die Veranstaltung von Leserunden zwar nicht möglich. Aber ich habe eine Bibliothek, in der inzwischen 17 Bücher stehen, angelegt. Auch die Bewertung von Büchern ist im Blindflug nicht komfortabel, da die Links mit den Sternen umbeschriftet sind. Aber, wer nachschaut, was ich lese, sollte wissen, dass ich nur Bücher, die mir richtig gut gefallen, in mein Regal stelle. – „Nur die Harten kommen in den Garten!“ – alle anderen werden gar nicht erst eingestellt.

Die Gemeinschaft von Lovelybooks ist allen Lesern und Autoren zu empfehlen, die einen vielseitigen Meinungsaustausch über Bücher im Web lieben, die sich von den oben genannten Einschränkungen nicht abschrecken lassen, die es nicht stört, sich auf einen „Ableger“ eines großen Spielers im Buchmarkt, der Holzbrinkgruppe, einzulassen, die keine Seheinschränkung haben, die Zusatzprogramme mit Großschrift, Sprache oder Braille erforderlich macht. Der Fairness halber muss ich natürlich erwähnen, dass Onlineforen für sehbehinderte und blinde Computernutzer allgemein schwer bis gar nicht zu bedienen sind. Wenn ich wirklich Leserunden mit Hilfe moderner Medien machen möchte, muss ich mir wirklich selbst etwas einfallen lassen! #missbilligend

Ich wünsche Euch einen sehr guten Erfahrungsaustausch über Literatur!

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Buchcovergestaltung: Wie man Texte bedeckt, so liest man sie auch? ;-)

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! Dies ist einer der Sätze, den man immerwieder zu lesen bekommt, wenn es um das Thema Buchcover geht. Entgegensetzen kann man diesem Allgemeinplatz im Grunde genommen nichts. Denn es trifft ja zu, dass der erste Eindruck von großer Wichtigkeit ist. Aber so absolut mag ich persönlich den Eindruck, den ein Cover auf Käufer macht, nicht setzen. Denn wie oft täuscht der erste Eindruck? Dazu kommt, dass Leser eines bestimmten Genres Individuen sind, die persönliche Erwartungen, Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen haben. Aus diesem Grund müssen wir uns trotz aller Sorgfalt bei der Covergestaltung mit der Tatsache abfinden, dass nicht allen, die unser Buch finden, das Cover gefällt. Und es gibt sie wohl tatsächlich noch, die Leser, die Ebooks und Druckausgaben auf Empfehlung, inspiriert durch den Titel, den Klappentext oder nach der Lektüre einer Textprobe kaufen. Sie ist wichtig, die Verpackung oder „Bedeckung“, die so ein Cover ist, aber es ist gut zu wissen, dass eine sorgfältige Covergestaltung nicht alles aber doch schon einmal eine solide Bank ist für den Buchverkauf.

Neues Buch neues Cover! So ist das nun mal. Die Frage der Covergestaltung ist für Selfpublisher aber auch für Verlagsautoren ein timerwiederkehrendes Thema. Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten:
1. Man gestaltet das Cover seines Buches selbst, wenn man eigenes Bildmaterial zur Verfügung hat. Es gibt für Selfpublisher, die es so machen möchten, spezielle Dienstleistungen im Web.

2. Man nutzt die Covergestaltung, die viele der Portale, auf denen man Bücher veröffentlichen kann, bereit halten. Hierbei muss man jedoch bedenken, dass es nur eine begrenzte Zahl veränderbarer Vorlagen gibt, die sich von Portal zu Portal bezogen auf die Menge der Vorlagen und die Möglichkeiten der Veränderbarkeit unterscheiden.

3. Autorinnen und Autoren vergeben einen Auftrag zur Covergestaltung an einen Coverdesigner oder ein Portal, bei dem mehrere Webgraphiker auf die Gestaltung von Büchern spezialisiert sind.

Eine gute Quelle für Grundinformationen rund um das Thema Covergestaltung bietet der folgende Artikel in der Selfpublisherbibel:

http://www.selfpublisherbibel.de/ebook-cover-was-sie-beachten-sollten-wer-es-gestaltet-und-was-es-kostet/. ebenfalls sehr informativ ist auch der Beitrag:
http://www.buchveroeffentlichen.com/buchcover-selbst-gestalten-tipps-fuer-selfpublisher/. In diesem Post wird zusätzlich zu den Tipps bezogen auf die Herangehensweise an das Thema der wichtige Hinweis gegeben, dass Autoren unbedingt beachten müssen, die Rechte am Cover zu erwerben. So kann man auch für selbstgestaltete Cover Standardlizenzen auf den Portalen erwerben, die das Cover dem eigenen Buch zuordnen und sicherstellen, dass man die Rechte an dem Bild oder den Bildern hat.

Selbstverständlich möchte jeder Selfpublisher, dass auch das Cover vielen Lesern gefällt. Es lohnt sich daher, Meinungen einzuholen. So kann man beispielsweise drei ähnliche Cover erstellen oder erstellen lassen und damit eine Abstimmung im Autorenblog durchzuführen. Um die Aktion noch etwas reizvoller zu gestalten, kann man ja eine kleine Verlosung aus der Campagne machen, bei der es als Preise Bücher gibt.

Mir persönlich lässt die Frage nach der Covergestaltung meiner Bücher immer den Angstschweiß ausbrechen. Aber ich denke, ich habe einen einigermaßen guten Weg gefunden, um damit auch im „Blindflug“ zurecht zu kommen. Bei beiden Büchern habe ich Mia Bernauer mit der Covergestaltung beauftragt. Derzeit nimmt sie allerdings unter http://www.buchcover-design.com keine Aufträge entgegen. Sie hatte mir jeweils drei Vorschläge für Cover geschickt. Ich habe in einem Fall Leute aus meinem Umfeld gefragt. Und beim Felicitasprojekt habe ich eine kleine Abstimmung im Hauptblog durchgeführt. Die Bilddatei im JPG-Format, die die meisten Stimmen bekommen hat, bekam den Zuschlag.

Ich gehe davon aus, dass noch lange nicht allen Lesern meine Grundideen gefallen, die Mia Bernauer dankenswerterweise ins Bild gesetzt hat. Die Anspielung auf das Bild, dass Amandas Freund Leo für Amandas Vater gezeichnet hat, die auf dem Cover zu sehen ist, kommt im Buch Orca: Zeit der Schatten, sehr spät. Und auch der Puma, der ins Fenster sieht, der als Motiv für Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas, wird auch nicht auf den ersten Seiten des Romans ersichtlich. Manchem gefallen die Ideen vielleicht aber doch. Und man kann auch als Selfpublisher nicht alles selbst machen. Außerdem kann man es auch nie allen recht machen. Ich wünsche Euch viel Vergnügen und Erfolg bei der Covergestaltung, bei der passenden Zudecke für Eure Texte! 😉

Liebe Grüße

Paula Grimm

Orca: Zeit der Schatten – Vom Dkzv-Autor zum Selfpublisher!

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

in den letzten Artikeln dieses Blogs ging es um Themen, die vor allem für Selfpublisher wichtig sind. Ich gehöre jetzt auch zu den Autoren, die nicht mit einem Verlag arbeiten. Das war nicht immer so. Mein erstes Buch erschien am 08. Juni 2015 unter dem Titel, Orca: Zeit der Schatten. Und ich muss zugeben, dass ich dieses Projekt beim Windsor-Verlag in Hamburg, einem Dkzv, veröffentlicht habe.

Die so genannten Druckkostenzuschussverlage sind die schwarzen Schafe der Buchbranche, da sie ,um es einmal sehr salopp zu sagen, jedem Hinz und Kunz die Veröffentlichung seines Machwerks ermöglichen, wenn er nur genug Geld für die Verlagsleistungen bezahlt. Warum tut man sich das an?

Ich kann in dieser Sache nur für mich selbst sprechen. Nach allem, was ich in den dreieinhalb Jahren zuvor erlebt hatte, war ich nicht, nicht wieder oder noch nicht wieder bereit als Selfpublisher zu veröffentlichen. was war passiert?

Zunächst hatte ich versucht, den Roman als Logbuch herauszubringen. Das geht im deutschsprachigen Raum nicht wirklich gut. Und im Jahr 2011 war es eher noch problematischer als heute. Bis September 2013 habe ich unter anderem für eine Frau gearbeitet, die ein Schreibbüro und einen kleinen Verlag hatte. Sie wollte Orca sehr gern herausbringen. Aber mit ihrem Unternehmen ging auch die Möglichkeit über die Wupper, mein Buch zu veröffentlichen. Das hat mich eineinhalb Jahre Zeit und Nerven gekostet. Letztendlich muss ich aber sagen, dass sie zumindest weitgehend unverschuldet aufgeben musste.

Im Jahr 2014 brachte ich im Mai Orca: Zeit der Schatten als Ebook bei http://www.epubli.de heraus. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon die Cover für Ebook und Druckausgabe von Mia Bernauer und ihrem Service http://www.buchcover-design.com gekauft. Ich habe mich aber damals schon nicht getraut, selbst eine Druckausgabe zu gestalten. Und Geld hatte ich dafür auch nicht. Was mir ebenfalls fehlte, war eine ausreichend große Community.

Da sehr viele Kritteleien aber keine konstruktive Kritik kam, habe ich das Ebook bei Epubli storniert. Ein Jahr später habe ich die Bearbeitung meines Buches in die Hände der Mitarbeiterinnen des Windsor-Verlages gelegt. ich konnte es mir zu dieser Zeit leisten. Dazu muss man natürlich der Ehrlichkeit halber zwei Dinge anmerken. Nach alledem, was ich an Lobhudeleien, Pleiten, Pech und Pannen erlebt hatte, tat es mir gut, von den drei Mitarbeiterinnen des Verlages zumindest als gute Geschäftspartnerin behandelt zu werden. Und sie verstehen die Arbeiten, von denen ich einige natürlich auch als Selfpublisher von Fachleuten erledigen lassen sollte oder muss, wirklich gut.

Ich befürchte, dass das Preisleistungsverhältnis für Korrektorat, Lektorat und Covergestaltung bei einem Überangebot von Dienstleistern, zu denen auch die Dkzv zählen, wirklich ein Problem für Autoren sind. Es gibt einfach zu viele Anbieter von Servicepaketen oder Einzeldienstleistungen, dass man nicht so einfach gute Anbieter herausfinden kann.

Warum ich aber inzwischen selbst publiziere, ist ganz einfach zu erklären. Ich traue es mir jetzt zu, gute Geschäftspartner für die Dienstleistungen, die ich in Anspruch nehmen muss, zu finden. Die Selbstverantwortung, die wir Autoren bei der Arbeit mit Verlagen, Dkzv oder als Selfpublischer übernehmen müssen, wird immer größer. Das kann man gut daran erkennen, wie viele Autoren, nicht nur Selfpublisher, die Werbung für ihre Werke selbst in die Hand nehmen. Es ist auch nicht teurer die Arbeiten, die man als Autor oder Autorin an Dienstleister übergeben muss, an freie Lektoren, Covergestalter oder Lektoren zu vergeben. Andererseits kann ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass einen Autor die Kooperation mit einem Dkzv nicht zwangsläufig „an den Bettelstab“ bringt nicht unbedingt mehr kostet als bei anderen Geschäftspartnern.
Und hier könnt Ihr einen Eindruck von Orca: Zeit der Schatten, bekommen, das bei sehr vielen Buchquellen erhältlich ist.

KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

Steckbrief des Buches

Titel: Orca

Untertitel: Zeit der Schatten

Autorin: Paula Grimm

Verlag: Windsor-Verlag

Printausgabe/ISBN: 978-1-627843-92-8

Preis: 15,99 €

Ebook/ISBN: 978-1-627843-93-5.

Preis: 15,99 €

Erscheinungsjahr: 2015.

Die Links zu den verschiedenen Bezugsquellen für den Roman sind unter dem Link https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/ verfügbar.

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Da ich es gerade noch einmal gelesen habe, eine Sache, warum ich Selfpublisher geworden bin, ist die Buchpreisgestaltung, bei der man doch etwas freier ist, wenn man sich traut!

Buchempfehlung: HTML und CSS im Blindflug!

Einen Guten in die Buchmacherrunde,

hier und jetzt gibt es eine Buchempfehlung! Unter dem eingefügten Link findet Ihr eine Rezension, die ich im Dezember 2012 verfasst habe. Das Lehrbuch ist nach wie vor erhältlich. Es handelt sich um eine Empfehlung für alle Buchmacher, die als Verleger oder Autoren eine eigene Webseite gestalten möchten. Bei der Erstveröffentlichung war der Beitrag eine Vorankündigung. Aber ich denke, das macht nichts, da die angegebenen Daten ihre Gültigkeit haben. Hier geht es zum Artikel:

https://texthaseonline.com/2012/12/10/html-und-css-im-blindflug-einfache-webseiten-von-hand-fur-viele/.

Was dieses Lehrbuch zeigt, ist, wie verhältnismäßig einfach das verhindern der vieler Barrieren im Web ist, wenn man weiß, worauf man achten soll. Allerdings zeigt das Buch ebenfalls, dass es unmöglich ist, es allen Nutzern inhaltlich und gestalterisch recht zu machen.
Viel Freude all denen, die sich an die Gestaltung einer eigenen Homepage ohne Baukasten wagen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Vom Textblitz getroffen! – Blog- und Artikelempfehlung mit Einer Mitmachakti für Indieautoren!

Einen herzlichen Gruß in die Buchmacherrunde,

die Paula lässt das Empfehlen nicht! – Ja, ich weiß, dass hatten wir heute Vormittag schon mal. Und auch diesmal gilt die Empfehlung in doppelter Weise. Es ist eine Empfehlung für den Blog Textflash Autoenberatung von Michaela Stadelmann. Und es ist eine Artikelempfehlung für eine Aktion, über die Ihr Euch unter dem Link,

https://textflash.wordpress.com/2016/07/19/quintessenz-zum-mitmachen-eure-lieblings-indies/, kundig machen könnt.

Der genannte Beitrag lädt dazu ein, Autorenseiten von Indikatoren zu verlinken. Es dürfen, wenn ich es richtig verstanden habe, auch die eigenen sein. „Also, ‚ran an den Speck!“ 😉

Ich folge Michaela Stadelmann bei WordPress schon ziemlich lange, so lange, dass ich gar nicht mehr weiß, wie lange ich ihren vielseitigen Blogs schon folge. Inzwischen gibt es den Wunderwaldverlag leider nicht mehr. Aber der „Textblitz“ mit seinen vielseitigen Beiträgen trifft hoffentlich noch viele interessierte Leser und Autoren.

Im genannten Blog findet Ihr auch Informationen zu den Dienstleistungen, die Michaela Stadelmann anbietet, Lektorat, Buchcovergestaltung etc.

Nicht zu vergessen, dass es auch noch Bücher gibt, z. B. über das Tanzen.

Viel Vergnügen und Erfolg beim Stöbern und beim Mitmachen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Sinnvolle Preispolitik bei selbstveröffentlichten Büchern?

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

die Themen für diesen Blog liegen in meinem Postfach! Das liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass ich inzwischen viele Autoren- und Buchblogs folge. So landete vor ungefähr einer stunde auch der Beitrag von Nina C. Hasse in meinem Posteingang, der sich mit dem Thema Preisaktionen für Bücher befasst. Unter dem folgenden Link findet Ihr die fünf Gründe, warum Nina keine Preisaktionen für ihre Bücher macht:

https://ninahasse.wordpress.com/2016/07/16/5-gruende-warum-ich-keine-preisaktionen-mache/.

Bevor ich auf die Frage eingehe, ob und wie sinnvoll Preisaktionen sind, befasse ich mich in diesem Post zunächst mit Grundgedanken zur Preisgestaltung an sich.

Viele Selfpublisher bringen ihr Buch zunächst als Ebook heraus. Sie nutzen dabei die Möglichkeit der Buchportale, den Preis selbst zu bestimmen. Selfpublisher sollten die Angaben der Portale zum Thema Preisgestaltung auf jeden Fall sorgfältig lesen. Nicht nur, da in diesen Erläuterungen Informationen zur Bezahlung für den Autor ausgeführt werden. Dort findet man auch Hinweise auf Möglichkeiten von Preisaktionen, die von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind. So finden Autoren bei der Einstellung des Preises bei http://www.neobooks.com den Hinweis, dass Selfpublisher, die den Preis ihres Buches auf 0,00 € festlegen, diese Preisangabe nicht mehr verändern können. Das ist ein wichtiger Aspekt für Autoren, die darüber nachdenken, den ersten Teil einer Serie als Kostprobe für weitere Folgen ihrer Geschichte zumindest für längere Zeit kostenfrei anzubieten.

Wer sein Buch vielleicht oder auf jeden Fall auch als Druckversion publizieren möchte, sollte den Angaben zur Preisgestaltung ebenfalls Aufmerksamkeit schenken. Nicht selten gibt es eine Kopplung von Ebook- und Printbuchpreis. Das war und ist möglicherweise immer noch bei http://www.epubli.de der Fall.

In den Hinweisen zur Preisgestaltung bei Kindle Direct Publishing wird bezogen auf die Verdienstmöglichkeiten darauf hingewiesen, dass Ebooks, die 0,99 € kosten, nicht mit 70% vergütet werden können. Die Zeiten, in denen Services für Selfpublisher fast alle Tantiemen von 70% des Nettopreises angeboten haben, sind ohnehin vorbei.

Wie ist aber eine sinnvolle Preisgestaltung möglich? Sinnvoll ist ein Preis, bei dem die Aspekte Arbeitsaufwand und Bezahlbarkeit gegeben ist. Zum Arbeitsaufwand, den man berücksichtigen sollte, gehört auch bei Ebooks die Zeit und Mühe, die der Autor oder die Autorin aufgewendet hat und natürlich die finanziellen Aufwendigen, für Korrektorat und Lektorat sowie für die Covergestaltung. Gerade die Kosten für Korrekturen und Lektorat zeigen, dass es sinnvoll ist, den Umfang eines Ebooks mit dem erhobenen Preis im Zusammenhang zu betrachten. Denn bezogen auf den Aufwand werden Korrektur und Lektorat von umfangreicheren Ebooks höher sein als für eine längere Kurzgeschichte.

Selbstverständlich möchten Autoren Ausgaben zurückerstattet bekommen und für ihre Arbeit bezahlt werden. Aus diesem Grund lohnt es sich bei der Festlegung des Ebookpreises durchzurechnen, wie viele Ebooks verkauft werden müssen, um nicht nur das Geld einzunehmen, das man selbst im Voraus bezahlt hat sondern auch, um etwas zu verdienen. Wenn man dabei aber auch berücksichtigt, dass das Ebook für möglichst viele Leser der Zielgruppe bezahlbar sein sollte, muss man als Autor Geduld haben. Denn es werden jeweils mehrere Hundert Exemplare verkauft werden müssen, bevor man „Gewinn“ macht.

Nina wird ihren Roman, ersticktes Matt, für 3,99 € anbieten. Ich habe den Preis für den Felicitasroman ebenfalls auf 3,99  € festgesetzt. Ich habe mich für folgende Vorgehensweise entschieden. Die Sammlungen mit Kurzprosa, die ich nach und nach herausgeben will, werden jeweils 0,99 € kosten. Prosatexte bis zu einem Umfang von 200 Seiten werden fü 2,99 € angeboten. Umfangreichere Werke werden nicht mehr als 4,99 € kosten. Nachdem ich den Beitrag von Nina C. Hasse gelesen habe, bin ich auf die Idee gekommen, einen Zwischenschritt einzubauen. Indem ich Ebooks, die weniger als 500 Seiten stark sind, für 3,99 € anbiete. Den Preis für Orca: Zeit der Schatten, hat der Verlag festgelegt. Der Ebookpreis von 6,99 € ist einer der Gründe für mich, warum ich mich dazu entschlossen habe, in Zukunft selbst zu veröffentlichen. ich verstehe die Verlage bezogen auf ihre Preisgestaltung und habe auch schon Ebooks für 9,99 € oder noch etwas mehr gekauft. doch ich bin der Meinung, dass den geringeren Herstellungskosten von Ebooks stärker beim Endpreis Rechnung getragen werden sollte.

Und jetzt möchte ich mich doch mit den Preisaktionen befassen. Im oben genannten Beitrag wird beschrieben wie sehr sich die Absichten, die mit einer Tiefpreisaktion oder Gratisangeboten verbunden waren, verkehrt haben. So werden Preisaktionen nicht mehr genutzt, um günstig Rezensionsexemplare zu bekommen, sodass sinnvolle Werbeaktionen daraus werden, von denen Autoren, Rezensenten und Leser Vorteile haben. Bei vielen „Nullrunden“ kommt nicht eine Rezension oder Bewertung zu Stande. Viele Nutzer sind mit ihren Ebookreadern nicht im Lesemodus sondern nur im Horungsmodus. Wie kann man Downloader zu Lesern machen? Mit Preisaktionen geht es auf jeden Fall nicht oder nicht mehr. Und der Eindruck, dass die Flut der Preisaktionen zum Preisdumping beiträgt, ist mit Sicherheit nicht falsch. Aus diesem Grund kann zumindest ich verstehen, warum es Autoren gibt, die keine Preisaktionen mehr anbieten. Und der Artikel von Nina hat mich hellhörig gemacht, was Preisaktionen betrifft, aber auch, was die sorgfältige Preisgestaltung angeht.
Ich wünsche Euch allen viel Erfolg mit Euren Ebooks und den Printversionen!

Liebe Grüße

Paula Grimm
P. S.: Hier kommt der Link zu meiner Autorenseite bei Amazon, auf der Ihr auch meine beiden Bücher findet:

http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY <http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY>.

Sie lesen Indie: Blog- und Artikelempfehlung

Guten Abend in Ihr Buchmacher,

wer mich schon etwas kennt, weiß, dass ich das nicht lassen kann, in einem Abwasch Blogs und ihre Artikel zu empfehlen. Hier kommt wieder so ein Fall von We read indie. In diesem Fall empfiehlt masuko den Autor Tomas Espedal. Unter diesem Link könnt Ihr die Rezension lesen:

https://readindie.wordpress.com/2016/07/18/tomas-espedal-wider-die-kunst/.

Der Blog der unabhängigen Leserinnen und Leser ist eine Fundgrube für Indiebooks aber auch für andere besondere Buchmenschen, zum Beispiel Buchhändler, die spezielle Orte für Bücher und Buch menschen schaffen.
Viel Vergnügen bei der Lektüre des Blogs und der empfohlenen Werke!

Liebe Grüße

Paula Grimm