In Sachen Netzroman

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

wie mein Blog http://www.texthaseonline.ocm in der Kategorie Buchbloggerei zeigt, war eine Zeit lang das Bloggen von Büchern ein großes Thema für mich. in den USA ist das Bloggen von Büchern unterschiedlicher Genres schon geraume Zeit ein Thema. So gibt es den recht bekannten Blog von Nina Amir http://www.howtoblogabook.com. Dazu veröffentlichen Autoren ihre Bücher in einem Blog, bevor die Werke als gedruckte Bücher oder Ebook erscheinen. Leser nehmen an der Entstehung der Bücher teil, können sich dazu äußern und haben häufig Gelegenheit auch an den Arbeitsschritten wie Recherchen Streichungen usw. teilzuhaben.

Der Artikel unter dem folgenden Link zeigt, wie es um das Bloggen von Büchern, die als Netzromane bezeichnet werden können, im deutschsprachigen angekommen ist, wie Netzromane aktuell entstehen:

https://spubbles.wordpress.com/2016/10/07/wie-funktioniert-ein-netzroman/.

In den im Beitrag erwähnten Beispielen fällt auf, dass die genannten Autoren für ihre Netzromanprojekte namhafte Kooperationspartner haben, zum Beispiel den Hanser-Verlag. Und die Autoren selbst haben auch Rang und Namen, was sicherlich hilft, um leichter interessierte Leser für die eigene Netzgemeinde zu finden, wenn man einen Roman Kapitel für Kapitel im Vorab in einem Blog veröffentlicht oder mit engagierten Leserinnen und Lesern das Experiment wagt, ein Buch über einen realen Kriminalfall zu entwickeln und sich dabei in allen Arbeitsschritten über die Schulter blicken und beraten zu lassen. Wie schaffen es Autoren und Selfpublisher, die noch weitgehend unbekannt sind, keine prominenten Partner haben, eine Netzgemeinde zu schaffen, die für die Dauer eines Blogbuchprojekts bei der Stange bleiben, die Geduld aufbringen auf die einzelnen Kapitel zu warten, die Arbeit am Projekt längere Zeit zu beobachten und mitzudiskutieren und vielleicht auch noch bereit sind, etwas zu bezahlen, damit der Autor für die Arbeit, die er für ein solches Projekt tun muss, etwas bekommt? Denn obwohl die Netzgemeinde hilft, und obwohl sich das Verhältnis von Autoren und Lesern durch das Konzept Netzroman verändert, ist der Arbeitsaufwand recht hoch.

Die Netzromane, die im genannten Artikel beschrieben werden, sind interessant und spannend. Interessant und spannend ist aber auch, ob und was sich in Zukunft bezogen auf Buchbloggerei beziehungsweise Netzromane tun wird. Ich überlege jedenfalls, ob ich nicht doch eine Möglichkeit finde, den zweiten Felicitasroman zu einem Netzroman zu machen.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Autor: Texthase Online

Diesen Blog führe ich seit dem 16. November 2012. Als Autorin benutze ich das Pseudonym Paula Grimm. In diesem Blog findet Ihr nicht nur Prosatexte, Haikus und Essays sondern auch Wissenswertes über das Schreiben, Barrierefreiheit, Internetshops und Webseiten, die ich bei meinen Streifzügen durch das Web finde und alles, was mich privat und beruflich interessiert. Christiane (Texthase Online)

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