0001. Werkstattbericht und Pinnwand

Guten Tag liebe Buchmenschen,

ab sofort gibt es die Artikel mit einer fortlaufenden Nummer und der Überschrift Werkstattbericht und Pinnwand. In diesen Beiträgen gibt es Hinweise und Erfahrungs- und Arbeitsberichte von mir. Da könnt Ihr lesen, was geht und nicht geht.

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Ab jetzt können alle, die ihr Lesefutter lieber in die Hand nehmen wollen und Taschenbücher mögen, auch den ersten Felicitasroman bei mir selbst kaufen. Wer kein Paypalkonto besitzt, kann sich per Mail bei mir melden, um das Taschenbuch zu bekommen. Hier geht es zu meinen Taschenbüchern:

Romane/Taschenbücher

Denkzettel

Wer sein Buchprojekt, sich selbst oder seine Arbeit hier in der Buchkladde mit einem Beitrag vorstellen möchte, kann sich jeder Zeit an mich wenden, um einen Gastartikel veröffentlichen zu lassen. Das kostet zumindest bis Ende des Jahres keinen müden Cent. Wahrscheinlich wird das auch in 2017 so bleiben.

Werkstatt- und Erfahrungsbericht

Rund lief es heute morgen mit dem Schreiben nicht. Aber etwas ging doch. Dreihundertfünfzig Worte in knapp zwei Stunden sind in der Fortsetzung des ersten Kapitels geschrieben. Doch erst am Mittwoch kommt das Ergebnis online.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Verlage aquirieren Selfpublishingportale und damit auch neue Autoren

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

unter dem folgenden Link könnt Ihr lesen, wie bewegt der Buchmarkt für Selfpublisher ist:

https://spubbles.wordpress.com/2016/09/15/zum-aktuellen-stand-der-akquise-ueber-selfpublishing-plattformen/. Man kann viele Fragen bezüglich des Trends stellen, bei dem Verlagshäuser Selfpublishingportale übernehmen, sie zu Kooperationspartnern machen. Was bedeutet diese Entwicklung für Selfpublisher? Welche Möglichkeiten bieten diese Kooperationen? Wie gut sind die Chancen für Autoren doch bei einem Verlag unterzukommen? Was bedeutet diese Entwicklung für die neugewonnene Freiheit der Autoren? Welche Auswirkungen wird es auf die Buchpreise geben? Was ist mit der Vielfalt der Themen?

Nur eins steht schon fest, es lohnt sich die Entwicklung zu beobachten. Ich persönlich habe schon eine negative Erfahrung gemacht, die mit diesen Zusammenschlüssen von Selfpublishingportalen und Verlagshäusern oder von kleineren und größeren Portalen gemacht. Schließlich habe ich ausprobiert, wie barrierefrei Epubli, Neoboots und Twentysix sind. Sie haben die Formulare zur Eintragung von Buchprojekten von ihren „großen Brüdern“ übernommen, was es bedauerlicherweise nicht besser gemacht hat. Schwierig wird die Sache gerade auch für Selfpublisher, die Nischenthemen beschreiben. Ranking ist vielleicht nicht alles aber doch sehr viel und möglicherweise immer mehr.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Informationen zum Thema Buchpreisbindung

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

da sich ab September 2016 die rechtlichen Aspekte bezogen auf die Buchpreisbindung geändert haben, enthält dieser Artikel einen Link zu einem Beitrag über das Thema, den Ihr unter dem Link

http://www.tolino-media-services.de/blog/2016/09/buchpreisbindung-fuer-selfpublisher/ lesen könnt. Obwohl das mit der Preisgestaltung immer so einfach klingt, wenn man Angaben dazu in den Ebokportalen liest, gibt es doch den einen oder anderen Fallstrick, über den man stolpern kann, wenn man nicht aufpasst. Seid auf der Hut! Viel Erfolg bei der Preisgestaltung und viel Erfolg mit Euren Buchverkäufen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Wie soll das Cover des Felicitasromans aussehen?

Liebe Kolleginnen un dKollegen,

welches Cover soll ich nehmen? Das ist unter dem folgenden Link die Frage:

https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/08/08/wie-soll-das-cover-des-ersten-felicitasromans-aussehen/. Wer gern guckt und wählt, kann mit entscheiden und vielleicht auch gewinnen. Viel Vergnügen dabei!

Liebe Grüße

Paula Grimm

[Cover, Felicitas, Felicitasroman]

Orca: Zeit der Schatten – Vom Dkzv-Autor zum Selfpublisher!

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

in den letzten Artikeln dieses Blogs ging es um Themen, die vor allem für Selfpublisher wichtig sind. Ich gehöre jetzt auch zu den Autoren, die nicht mit einem Verlag arbeiten. Das war nicht immer so. Mein erstes Buch erschien am 08. Juni 2015 unter dem Titel, Orca: Zeit der Schatten. Und ich muss zugeben, dass ich dieses Projekt beim Windsor-Verlag in Hamburg, einem Dkzv, veröffentlicht habe.

Die so genannten Druckkostenzuschussverlage sind die schwarzen Schafe der Buchbranche, da sie ,um es einmal sehr salopp zu sagen, jedem Hinz und Kunz die Veröffentlichung seines Machwerks ermöglichen, wenn er nur genug Geld für die Verlagsleistungen bezahlt. Warum tut man sich das an?

Ich kann in dieser Sache nur für mich selbst sprechen. Nach allem, was ich in den dreieinhalb Jahren zuvor erlebt hatte, war ich nicht, nicht wieder oder noch nicht wieder bereit als Selfpublisher zu veröffentlichen. was war passiert?

Zunächst hatte ich versucht, den Roman als Logbuch herauszubringen. Das geht im deutschsprachigen Raum nicht wirklich gut. Und im Jahr 2011 war es eher noch problematischer als heute. Bis September 2013 habe ich unter anderem für eine Frau gearbeitet, die ein Schreibbüro und einen kleinen Verlag hatte. Sie wollte Orca sehr gern herausbringen. Aber mit ihrem Unternehmen ging auch die Möglichkeit über die Wupper, mein Buch zu veröffentlichen. Das hat mich eineinhalb Jahre Zeit und Nerven gekostet. Letztendlich muss ich aber sagen, dass sie zumindest weitgehend unverschuldet aufgeben musste.

Im Jahr 2014 brachte ich im Mai Orca: Zeit der Schatten als Ebook bei http://www.epubli.de heraus. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon die Cover für Ebook und Druckausgabe von Mia Bernauer und ihrem Service http://www.buchcover-design.com gekauft. Ich habe mich aber damals schon nicht getraut, selbst eine Druckausgabe zu gestalten. Und Geld hatte ich dafür auch nicht. Was mir ebenfalls fehlte, war eine ausreichend große Community.

Da sehr viele Kritteleien aber keine konstruktive Kritik kam, habe ich das Ebook bei Epubli storniert. Ein Jahr später habe ich die Bearbeitung meines Buches in die Hände der Mitarbeiterinnen des Windsor-Verlages gelegt. ich konnte es mir zu dieser Zeit leisten. Dazu muss man natürlich der Ehrlichkeit halber zwei Dinge anmerken. Nach alledem, was ich an Lobhudeleien, Pleiten, Pech und Pannen erlebt hatte, tat es mir gut, von den drei Mitarbeiterinnen des Verlages zumindest als gute Geschäftspartnerin behandelt zu werden. Und sie verstehen die Arbeiten, von denen ich einige natürlich auch als Selfpublisher von Fachleuten erledigen lassen sollte oder muss, wirklich gut.

Ich befürchte, dass das Preisleistungsverhältnis für Korrektorat, Lektorat und Covergestaltung bei einem Überangebot von Dienstleistern, zu denen auch die Dkzv zählen, wirklich ein Problem für Autoren sind. Es gibt einfach zu viele Anbieter von Servicepaketen oder Einzeldienstleistungen, dass man nicht so einfach gute Anbieter herausfinden kann.

Warum ich aber inzwischen selbst publiziere, ist ganz einfach zu erklären. Ich traue es mir jetzt zu, gute Geschäftspartner für die Dienstleistungen, die ich in Anspruch nehmen muss, zu finden. Die Selbstverantwortung, die wir Autoren bei der Arbeit mit Verlagen, Dkzv oder als Selfpublischer übernehmen müssen, wird immer größer. Das kann man gut daran erkennen, wie viele Autoren, nicht nur Selfpublisher, die Werbung für ihre Werke selbst in die Hand nehmen. Es ist auch nicht teurer die Arbeiten, die man als Autor oder Autorin an Dienstleister übergeben muss, an freie Lektoren, Covergestalter oder Lektoren zu vergeben. Andererseits kann ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass einen Autor die Kooperation mit einem Dkzv nicht zwangsläufig „an den Bettelstab“ bringt nicht unbedingt mehr kostet als bei anderen Geschäftspartnern.
Und hier könnt Ihr einen Eindruck von Orca: Zeit der Schatten, bekommen, das bei sehr vielen Buchquellen erhältlich ist.

KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

Steckbrief des Buches

Titel: Orca

Untertitel: Zeit der Schatten

Autorin: Paula Grimm

Verlag: Windsor-Verlag

Printausgabe/ISBN: 978-1-627843-92-8

Preis: 15,99 €

Ebook/ISBN: 978-1-627843-93-5.

Preis: 15,99 €

Erscheinungsjahr: 2015.

Die Links zu den verschiedenen Bezugsquellen für den Roman sind unter dem Link https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/ verfügbar.

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Da ich es gerade noch einmal gelesen habe, eine Sache, warum ich Selfpublisher geworden bin, ist die Buchpreisgestaltung, bei der man doch etwas freier ist, wenn man sich traut!

Buchempfehlung: HTML und CSS im Blindflug!

Einen Guten in die Buchmacherrunde,

hier und jetzt gibt es eine Buchempfehlung! Unter dem eingefügten Link findet Ihr eine Rezension, die ich im Dezember 2012 verfasst habe. Das Lehrbuch ist nach wie vor erhältlich. Es handelt sich um eine Empfehlung für alle Buchmacher, die als Verleger oder Autoren eine eigene Webseite gestalten möchten. Bei der Erstveröffentlichung war der Beitrag eine Vorankündigung. Aber ich denke, das macht nichts, da die angegebenen Daten ihre Gültigkeit haben. Hier geht es zum Artikel:

https://texthaseonline.com/2012/12/10/html-und-css-im-blindflug-einfache-webseiten-von-hand-fur-viele/.

Was dieses Lehrbuch zeigt, ist, wie verhältnismäßig einfach das verhindern der vieler Barrieren im Web ist, wenn man weiß, worauf man achten soll. Allerdings zeigt das Buch ebenfalls, dass es unmöglich ist, es allen Nutzern inhaltlich und gestalterisch recht zu machen.
Viel Freude all denen, die sich an die Gestaltung einer eigenen Homepage ohne Baukasten wagen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Orca: Zeit der Schatten bald auch als Punktschriftausgabe! :)

Guten Tag,

den Artikel darüber, dass mein Roman mit dem Titel Orca und dem Untertitel Zeit der Schatten, am 08. März einen kleinen Geburtstag hatte, habe ich am Montagabend in die Buchmacherkladde gestellt. Dieser Beitrag steht direkt unter diesem Post. Mit dem aktuellen Artikel möchte ich die Buchmenschen, die diesen Blog lesen, an meiner Freude darüber teilhaben lassen, dass mein Buch in der nächsten Zeit auch in Punktschrift verfügbar sein wird, denn am 08. März erhielt ich eine Anfrage, ob ich mit der Aufnahme meines Romans in den Katalog des Bit-Zentrums in München einverstanden bin. Ich bedanke mich bei Frau Sanchez vom Windsor-Verlag, die ebenfalls ihre Zustimmung gegeben hat.

Dass ich als Leserin und Autorin kulturtechnisch in der Punktschrift nach Louis Braille zuhause bin, ergibt sich u. a. daraus, dass ich vollblind zur Welt gekommen bin. Dazu habe ich mich zum Beispiel in dem Beitrag sechs Punkte für sechs Punkte geäußert, den Ihr unter

http://texthaseonline.com/2012/12/09/sechs-punkte-fur-sechs-punkte-09-12-1879-anerkennng-der-brailleschrift-als-blindenku-lturtechnik/ lesen könnt. Und trotz einiger Probleme, die dazu führen, dass viele blinde Menschen keinen Zugang zur Punktschrift haben, erweist sich die Brailleschrift gegenwärtig immer noch als besonders wichtig für die Bildung und das Selbstverständnis blinder Menschen. Und sie hat sich als flexibel und entwicklungsfähig erwiesen. Wie zeitgemäß und wandelbar diese Kulturtechnik ist, zeigt sich u. a. daran, wie sie vollblinden Menschen bei der Arbeit am Computer hilft. Davon handelt der folgende Beitrag: http://texthaseonline.com/2013/01/25/braillezeilen-oder-wie-punktschrift-am-computer-funktioniert/. Dieser Artikel ist mit einem Beitrag von Wikipedia verlinkt, in dem eine Braillezeile für einen Computerarbeitsplatz abgebildet ist.

Für Punktschriftleser drucken mehrere Punktschriftverlage und -druckereien Punktschriftbücher, die wie Druckausgaben in Schwarzschrift in unterschiedlichen Formaten gedruckt werden. Mehrere Verlage, z. B. die Zentralbücherei für Blinde in Leipzig, verfügen über eine Leihbücherei, bei der Leser Bücher zur Ausleihe bestellen können und diese in speziellen Bücherkisten per Post zugestellt bekommen. Blinde, die bestimmte Werke für den Privatgebrauch in Punktschrift benötigen, können diese Literatur ausdrucken lassen. Auf diese Weise können Blinde Lehrmaterial erhalten, das für sie eingescannt, bearbeitet und ausgedruckt wird. So habe ich mein eigenes Buch im Sommer 2015 in Punktschrift ausdrucken lassen, nicht nur, um es selbst in die Hand nehmen zu können, sondern auch, um bei Bedarf selbst eine Lesung durchführen zu können.

Von Ende des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhunderts wurden Punktschriftbücher mit so genannten Punziermaschinen gedruckt. Aber auch in die Herstellung von Punktschriftbüchern hat die Computertechnik Einzug gehalten. Der Ausdruck erfolgt mit speziellen Druckern, die ein- und/oder beidseitig drucken können. Unter dem folgenden Link findet Ihr einen Beitrag, in dem einer der geläufigsten Drucker als Graphik zu sehen ist. Um Geld zu sparen, werden inzwischen sehr viele Bücher in einem handelsüblichen Ordner zum Kauf angeboten. Blinde, für die ein Buch in Brailleschrift umgesetzt wird, müssen die Druckkosten und die Aufwendungen für die Umsetzung bezahlen. Wenn ein Buch in einen Katalog aufgenommen wurde, entstehen dem Käufer immerhin noch die Druckkosten.
Ursprünglich hatte ich vor, Orca: Zeit der Schatten, auch bei einem Punktschriftverlag zu veröffentlichen. Doch es ist ja erst mein erstes Buch. Und der Verlag, in dem die Ebooks und die Druckausgabe publiziert wurden, ist offensichtlich nicht bekannt genug. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass der Mitarbeiter des Bit-Zentrums, der die Übertragung für mich vorgenommen hat, auf mich zugekommen ist, ob ich mein Einverständnis für die Aufnahme in den Buchkatalog gebe.
Einen Eindruck davon, welche unterschiedlichen Buchformate es gibt, könnt Ihr in dem folgenden Video, dass ich aus Freude darüber, dass mein Buch in einem weiteren Format erscheint, gestern gedreht habe:
https://plus.google.com/u/0/b/102961682298100483806/photos/102961682298100483806/albums/6260171415665823921/6260171419385270626?pid=6260171419385270626&oid=102961682298100483806. Jetzt fehlt wirklich nur noch das Hörbuch! 😉
Ich wünsche viel Vergnügen beim Hören und lesen von Büchern in unterschiedlichen Formaten und viel Erfolg beim Büchernachen!

Liebe Grüße

Paula Grimm
P.S.: Wer sich für Buchmacher von Punktschriftbüchern interessiert und die Buchmesse in Leipzig besucht, kann sich am Stand der deutschen Zentralbücherei für Blinde informieren.