0001. Werkstattbericht und Pinnwand

Guten Tag liebe Buchmenschen,

ab sofort gibt es die Artikel mit einer fortlaufenden Nummer und der Überschrift Werkstattbericht und Pinnwand. In diesen Beiträgen gibt es Hinweise und Erfahrungs- und Arbeitsberichte von mir. Da könnt Ihr lesen, was geht und nicht geht.

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Ab jetzt können alle, die ihr Lesefutter lieber in die Hand nehmen wollen und Taschenbücher mögen, auch den ersten Felicitasroman bei mir selbst kaufen. Wer kein Paypalkonto besitzt, kann sich per Mail bei mir melden, um das Taschenbuch zu bekommen. Hier geht es zu meinen Taschenbüchern:

Romane/Taschenbücher

Denkzettel

Wer sein Buchprojekt, sich selbst oder seine Arbeit hier in der Buchkladde mit einem Beitrag vorstellen möchte, kann sich jeder Zeit an mich wenden, um einen Gastartikel veröffentlichen zu lassen. Das kostet zumindest bis Ende des Jahres keinen müden Cent. Wahrscheinlich wird das auch in 2017 so bleiben.

Werkstatt- und Erfahrungsbericht

Rund lief es heute morgen mit dem Schreiben nicht. Aber etwas ging doch. Dreihundertfünfzig Worte in knapp zwei Stunden sind in der Fortsetzung des ersten Kapitels geschrieben. Doch erst am Mittwoch kommt das Ergebnis online.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Erfahrungsbericht: Unter Selfpublishern

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

dieser Beitrag enthält ein Fazit über alles, was ich bisher als Selfpublisher erlebt habe, was durchaus eine lange Geschichte ist.

Im Mai 2014 habe ich mein erstes Buch, Orca: Zeit der Schatten, zum ersten Mal als Ebook bei http://www.epubli.de eingestellt. Allerdings benötigte ich damals schon die Hilfe eines Mitarbeiters, denn im Blindflug ist es mir nicht gelungen das Cover wie gefordert in die Epubdatei einzufügen. Der Tausendsassa Calibre ist nicht barrierefrei. Ansonsten kam ich sehr gut mit dem Eingabeformular zurecht. Ich habe das Ebook allerdings kurze Zeit später wieder entfernt. Denn es zeigte sich, dass ich mich zu blauäugig darauf eingelassen hatte, mich mit einer Kollegin auszutauschen. „Korrigierst du für mich, korrigiere ich für dich!“

Wie in diesem Blog an anderer Stelle schon beschrieben, hielt ich mich nach dieser Erfahrung für ungeeignet als Selfpublisher zu arbeiten und wendete mich ungefähr ein Jahr später an http://www.windsor-verlag.de. Dort erschien am 18. Juni 2015 mein erstes Buch.

Es ist wohl inzwischen üblich, dass Autoren nicht nur bei den bösen DKZV vor allem bezogen auf die Werbung alles oder doch zumindest fast alles selbst machen müssen. Der Autor ist nicht umsonst im wahrsten Sinne des Wortes, der der es selbst macht. 😉 Also versuchte ich es mit Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas, noch einmal als Selfpublisher. Ich entschied das Buch zuerst als Ebook zu veröffentlichen und zwar als Crowdfundingprojekt. Die beiden speziellen Dienstleister für Buchveröffentlichungen http://www.nextbookup.de und https::7//www.100fans.de sind nicht barrierefrei. Bei Nextbookup weiß ich nicht, ob die Plattform überhaupt noch in Betrieb ist. Denn man kann sein Manuskript an eine Emailadresse senden, bekommt aber keine Antwort, auch keine Ablehnung. Und zeitweilig war die Internetadresse überhaupt nicht verfügbar.

Bei http://www.neobooks.com und http://www.twentiysix.de wird Selfpublishern versprochen, dass ihr Ebook, wenn es im Ranking einen der ersten Plätze erreicht, möglicherweise von einem Verlag entdeckt wird. Neoboots arbeitet mit der Holzbrinkgruppe zusammen. Und Twentysix ist ein Partner von Randomhouse. Auch bei diesen beiden Portalen scheiterte ich an den Eingabeformularen, z. B. an der Preisauswahl. Also versuchte ich es wie beim ersten Mal bei http://www.epubli.de. Aber die Plattform kooperiert inzwischen mit Neoboots und hat die Eingabeformulare an diejenigen von Neoboots angeglichen.

Als ich im Juni dieses Jahres erfuhr, dass Amazon auch in diesem Jahr wieder den Kindle Story Teller Award durchführt, habe ich mich bei KD-Select von Amazon angemeldet und mein Ebook im epubformat hochgeladen. Das funktionierte recht gut. Allerdings wurde beim Upload das Cover verstümmelt. Und niemand kann mir erklären, wie es dazu gekommen ist. Denn als ich die Datei an jemanden versendet habe, war sie vollkommen intakt. Was ich in den beiden Monaten, die Felicitas jetzt als Ebook im Kindestore verfügbar ist, gelernt habe, ist, das Gratisaktionenn Downloads aber keine Leser bringen. Und im Blindflug erlangt ein Selfpublisher nur mit großer Mühe einen Überblick über die Berichte, in denen die Verkaufszahlen, gelesenen einen und Tantiemen aufgelistet werden..

Ursprünglich wollte ich den Roman als Taschenbuch bei Freespace, dem Portal, das mit Amazon zusammenarbeitet, publizieren. Ich gebe aber zu, dass ich aufgesteckt habe. Denn obwohl Mira Alexander http://www.miraalexander.de mir umsichtig bei den Formatierungen des Manuskripts und des Umschlags geholfen hat, traute ich mir nicht zu, eine Printversion in einem englischsprachigen Portal einzustellen, ohne etwas sehen und damit selbst einigermaßen einschätzen zu können, wie das Ergebnis ausgefallen ist. Schließlich geht es bei der Erstellung von gedruckten Büchern um viele visuelle Aspekte.

Bei meinen Streifzügen im Web fand ich schließlich http://www.boookmundo.de, ein Portal, das von unterschiedlichen Buchhandlungen für Selfpublisher verfügbar ist. Auch bei diesem Anbieter funktionierte die Veröffentlichung meines Buches nicht auf Anhieb. Allerdings konnten die Probleme in Zusammenarbeit mit Mira Alexander und einem Mitarbeiter von Bookmundo schnell und unbürokratisch gelöst werden, sodass mein Roman am 16. August veröffentlicht werden konnte.

Ich habe in den letzten zweieinhalb Monaten viel Lehrgeld bezahlt.
1. Viele Selfpublisherplattformen kommen für mich überhaupt nicht in Frage. Ich habe sie nicht alle in diesem Beitrag erwähnt.
2. Vor Unfällen bin ich trotz großer „vor- und Umsicht“ nicht gefeit. (s. Ebookcover) 😉
3. Für mich gilt in besonderer weise: „Selbst veröffentlichen heißt in Zusammenarbeit mit anderen selbst bestimmen und verantworten aber nicht alles allein machen!“
4. Es gilt auch, auf bestimmte Aspekte noch besser zu achten, z. B. auf die Zusammenhänge von Buchformat und Preis. Denn in den Portalen gibt es geläufigere Formate, die günstiger hergestellt werden. Der nächste Band des Felicitasprojekts wird weniger Seiten haben und wahrscheinlich im DIN A5-Format erscheinen, was ja sehr gut passt, da Felicitas immer in Kladden in dieser Größe schreibt.

Und es geht weiter. Wenn die Frist bei KDP-Select am 27. September endet, werde ich sie nicht verlängern, sodass der erste Felicitasroman auch an anderer Stelle als Ebook erscheinen kann. Wahrscheinlich wird die Version, die Leser auf anderen Ebookreadern lesen können, ebenfalls bei http://www.bookmundo.de erscheinen.

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Inzwischen findet Ihr alle Buchformate meiner Bücher unter anderem auf meiner Autorenseite bei Amazon: http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY <http://www.amazon.de/-/e/B00KOR0UUY>.

Erfahrungsbericht: Paula Grimm bei Wasliestdu Teil II.

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

da ich auf einige Dinge warten muss, hatte ich gestern und vorgestern Zeit mich im Forum http://www.wasliestdu.de ausgiebig herumzutreiben. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen zweiten Erfahrungsbericht über das Forum Wasliestu. Den ersten Beitrag dazu findet Ihr direkt unter diesem Artikel.

Wer ein „absolut unabhängiges“ Literaturforum sucht, ist bei Wasliestdu ebenso an einer falschen Adresse wie bei http://www.lovelybooks.de. Denn Wasliestdu wird von der Mayerschen Buchhandlung betrieben. Gestern Abend zählte die Community 14790 Mitglieder, Tendenz leicht aber stetig steigend. Was Nutzer mit Sehbehinderung bedenken sollten, hatte ich ja bereits im ersten Erfahrungsbericht beschreiben. Was die Nutzbarkeit des Portals für Menschen mit anderen Einschränkungen betrifft, kann ich keine Aussagen machen.

Inzwischen habe ich eine Rezension geschrieben und eine Frage bezogen auf die Leserunden gestellt. Mehrere Mitglieder des Forums haben zeitnah auf meine Frage geantwortet. Das hat mich sehr gefreut, auch wenn sich aus den Reaktionen ergeben hat, dass die Leserunden bei Wasliestdu anders organisiert und durchgeführt werden als bei Lovelybooks. Leserunden bei Wasliestdu werden von der Mayerschen Buchhandlung in Kooperation mit Verlagen durchgeführt. Teilnehmer an Leserunden bekommen wohl meist ein Gratisexemplar eines Buches durch den Verlag zugestellt, die Leserunden werden frühzeitig angekündigt, sodass sich Interessenten um die Teilnahme an der Leserunde bewerben können.

Ein Mitglied des Forums, das auf meine Frage antwortete, schlug mir vor mich an eine bestimmte Mitarbeiterin zu wenden, um auf die oben beschriebene Weise eine Leserunde zu einem eigenen Werk durchzuführen. Möglicherweise mache ich das irgendwann auch einmal. Aber ich wollte ja nicht nur zu meinen eigenen Romanen Leserunden veranstalten. Und so eine Aktion wird sehr schnell kostspielig, wenn man auch nur eine Gruppe von zehn Teilnehmern hat.

Aus den Antworten auf meine Frage stammt auch die folgende interessante Idee. Wenn man Rezensionen oder eine Onlineunterhaltung für eines seiner Lieblingsbücher oder ein eigenes Werk anzetteln möchte, kann man das entsprechende Buch auf Reisen schicken. Dazu schreibt man einen Artikel, um Interessenten zu suchen, wenn sich einige gemeldet haben, schickt man dem Ersten das Buch, um das es gehen soll, der schickt es dem Nächsten weiter usw. Am Ende kommt das Buch dann wieder zu einem selbst zurück.

Wer Selfpublisher ist und sein Buch über http://www.bookmundo.de und die Mayersche Buchhandlung veröffentlicht, hat auch eine andere Möglichkeit zu ersten Rezensionen zu kommen. Bei der Auswahl der Werbemaßnahmen im Bucherstellungsprozess kann man angeben, ob Mitgliedern von Wasliestdu eine kostenfreie PDF-Datei zur Verfügung gestellt wird. Mitglieder des Forums können im Webbereich Verdien’s dir 14 Tage diese kostenlose Version erhalten. Diese Möglichkeit erhöht hoffentlich die Möglichkeit, dass Interessenten des Genres zu Erstlesern werden und zumindest erste Bewertungen vorgenommen werden. – „Auf die ersten fünf Sterne!“ 😉 – Eher versehentlich habe ich diese Aktion angeklickt, werde sie auch konsequent ausprobieren, obwohl sie in die Kategorie Gratisaktionenflut fällt, die zu recht gerade unter Selfpublishern umstritten sind, und obwohl ich ja bereits bei KDP-Select gelernt habe, wie problematisch diese Aktionen sind. Ob und welchen Unterschied es macht, wenn solche Angebote in einem bestimmten Forum angeboten werden, wird sich zeigen.

Inzwischen habe ich auch die Unterseite mit den aktuellen Prämien gefunden. Mein Punktstand beträgt bereits über 1400 Punkte, was noch nicht für ein Buch, das als Prämie angeboten wird, reicht. Aber der Punktstand zeigt, wie schnell man durch Aktivitäten im Forum punkten kann, denn ich habe erst 18 Bücher bewertet, eine Rezension geschrieben, eine Frage gestellt und drei Kommentare verfasst.

Derzeit gefällt mir http://www.wasliestdu.de recht gut. Ich werde weiterhin regelmäßig meine Bücherregale bestücken und Bewertungen hinterlassen. Wenn ich die Zeit und vor allem die Muße dazu habe, schicke ich mal ein Buch auf Reisen. Und da mir noch viele interessante Möglichkeiten bleiben, mich über Bücher auszutauschen, bin ich gar nicht mehr vergrätzt darüber, wie die Leserunden bei Wasliestdu abgehalten werden. Und wenn es erlaubt ist, werde ich über Wasliestdu vielleicht noch einmal versuchen einen regionalen Literaturkreis oder eine Schreibgruppe ins Leben zu rufen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei Wasliestdu schreiben!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Erfahrungsbericht: Paula Grimm bei was liest du!

Guten Tag in die Buchmacherrunde,

hatte ich mir nicht fest vorgenommen die Onlineforen zu meiden? – Ja, ich hatte diesen Entschluss gefasst, da mir bislang kein Forum untergekommen war, dass ich im Blindflug hatte bedienen können. Diese Entscheidung galt natürlich auch für Literaturforen, denn bei http://www.lovelybooks.de und http://www.dsfo.de war die Bedienung für mich nur teilweise möglich. So konnte ich beiLovelybooks keine Rezensionen einstellen.

Als ich gestern Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas als Taschenbuch bei http://www.bookmundo.de veröffentlicht habe, erhielt ich die Empfehlung http://www.wasliestdu.de zu nutzen, um mich über gelesene und eigene Bücher auszutauschen.

Ich habe mir dieses Portal heute mal zu Gemüte geführt und mich zunächst probehalber angemeldet. Inzwischen habe ich dort mein Profil eingestellt, ein Bisschen was in die Bücherregale gestellt, die man dort hat und eine Rezension geschrieben.

Die Registrierung war einfach und kostenlos, obwohl es mich zunächst irritiert hat, dass man bei der Erstanmeldung einen Code angeben soll, von dem ich immer noch nicht weiß, worum es sich dabei handelt. Diese Funktion ist allerdings optional. Ich konnte mich mit meinem Nutzernamen Paula Grimm, meiner Emailadresse und meinem Passwort ganz einfach und schnell registrieren.

Schon bei der Einrichtung meines Profils habe ich festgestellt, dass man Textfelder, z. B. die eigene Beschreibung im Blindflug nur einstellen kann, wenn man den Text vorschreibt, in die Zwischenablage kopiert und über die Funktion einfügen in das entsprechende Feld einsetzt. Das ist darauf zurückzuführen, dass Sprachausgaben, Vergrößerungen und Brailledisplays nicht ganz so gut mit den Formularen zusammenarbeiten. Wenn ich die Texte im vorgesehenen Feld erst schreibe, springt der Cursor wild herum. Da ich oft Texte, die ich in meine Blogs, Emails etc. setzen möchte, vorschreibe, macht mir dieses kleine Problem kaum etwas aus.

Nutzern werden bei was liest du verschiedene Bücherregale zur Verfügung gestellt, z. B. gelesene Bücher, Favoriten usw. Möchte man seine Regale füllen, sucht man ein Buch, das man kennt über die Suchfunktion und kann es, wenn es gefunden wurde, in eines seiner Regale oder in mehrere einstellen, bewerten und eine Rezension schreiben. Die Links mit den Punkten zur Bewertung sind beschriftet, können also im Blindflug gefunden werden und funktionieren auch mit Screen Readern. Was mir besonders gefällt, ist, dass auch halbe Punkte vergeben werden können.

Bei der Erstellung von Rezensionen gilt, was ich oben bereits erwähnt habe, den Haupttext der Buchbeschreibung kann im Blindflug nur mit Hilfe der Einfügefunktion eingestellt werden. Ich hoffe, dass die Bedienbarkeit bei Leserunden ähnlich gut funktioniert, damit ich für gutes Lesefutter und für eigene Bücher auch Leserunden machen und an ihnen teilnehmen kann.

Wer Bücher macht und für seine eigenen Werke Leserunden anbieten möchte, findet bei was liest du eine gute Alternative oder eine zusätzliche Möglichkeit zu Lovelybooks, um sich im Web mit Lesern und Kollegen über Bücher auszutauschen. Allerdings ist diese Community wohl kleiner als Lovelybooks.

Liebe Grüße

Paula Grimm